Reiheneinfamilienhaus St. Alban Ring 178

Das Reiheneinfamilienhaus ist im Inventar der schützenwerten Häuser aufgeführt. Der Um- und Ausbau erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Basler Denkmalpflege. Bei allen Eingriffen wurde darauf Wert gelegt, die alten Elemente möglichst zu erhalten und zu integrieren. So wurden zum Beispiel die alten Parkettböden erhalten und bestehende Türen wieder eingebaut.

Projektbeschrieb

Das 1923 erstellte Reihenhaus liegt am St. Alban Ring im Gellertquartier und ist Teil eines Ensembles, welches der Schutzzone zugeordnet ist. Der Bauherr hatte sich entschieden, das Haus in energetischer und funktionaler Hinsicht zu modernisieren. Die sanitären Einrichtungen und die gesamte Haustechnik wurden erneuert. Sämtliche Fenster wurden ersetzt und der Dachstock gedämmt und ausgebaut. Auf dem Dach der Lukarne wurden horizontal verlegte Solarpanele eingepasst, die von aussen kaum sichtbar sind. Das Erdgeschoss wurde durch eine verglaste Veranda aufgewertet. Mit dem Durchbruch von der Küche zum Esszimmer konnte ein direkter Bezug geschaffen werden, welcher die Wohnqualität stark verbessert. In den Obergeschossen wurde die Nasszelle in ein grösseres Zimmer verlegt. Das gab genug Platz, um in beiden Badstuben eine Dusche und eine Badewanne einzubauen. Die neuen Badstuben sind direkt vom Schlafzimmer aus erreichbar. Der Estrich wurde auf Wunsch des Bauherrn rustikal gehalten und soll an die Alphüttenromantik erinnern.

Projektprofil

Bauherr: Privat
Architektur: Koechlin Schmidt Architekten AG

Projektdaten

Bruttogeschossflächen: 267 m²
SIA-Kubatur oberirdisch: 845 m³

Baukosten

Gesamterstellung (BKP 1–5): 1.2 Mio. Fr.

Ecktermine

Planung: April 2014 – Dezember 2014
Realisierung: Februar 2015 – August 2015