In den Klostermatten

In allen Wohnungen wurden die Küchen offen gestaltet und der Essplatz liegt direkt am Fenster. Die kleinen, verschlossenen Balkone wurden durch grosse Terrassensitzplätze ersetzt. Das bestehende Giebeldach wurde abgebaut und durch einen vorfabrizierten Holzbau ersetzt. Hier öffnen sich zwei grosszügige Attikawohnungen auf Dachterrassen.

Projektbeschrieb

Das Haus aus den 60er Jahren wurde nie saniert. Die Küchen waren in kleinsten Nischen eingebaut, eine Isolation war kaum vorhanden und die Leitungen teilweise rostig. Mit der Hüllensanierung wurde die Energieeffizienz auf den neusten Stand gebracht und mit der Innensanierung alle Bäder und Küchen ersetzt. Der Heizöltank im Garten wurde kassiert, und eine neue Gasheizung eingebaut. Das Warmwasser wird neu durch die auf dem Dach platzierten Solarpaneele erwärmt. Im Zuge der Planung wurde beschlossen, den Ausbau des Dachstockes in den Dämmperimeter mit einzubeziehen. Das führte zu mehreren Varianten der Dachgeschosswohnungen bis hin zum bewilligten Vorschlag, das Dachgeschoss durch ein Attikageschoss zu ersetzen. Die kleinen Balkone auf der Ost und Westfassade wurden mit Einverständnis des Nachbarn erweitert, sodass diese Wohnungen nun eine nutzbare Terrasse haben. Die Erstellung der Attikawohnungen stellt einen Mehrwert für den Bauherrn dar und schöpft fast die gesamte gesetzlich erlaubte BGF dieser Parzelle aus.

Projektprofil

Bauherr: Personalvorsorgestiftung Waldmeier
Architektur: Koechlin Schmidt Architekten AG
Bauleitung: Roland Naef und Partner AG

Projektdaten

Geschossflächen beheizt: 2‘541 m²
SIA-Kubatur oberirdisch: 5‘008 m³
SIA-Kubatur unterirdisch: 969 m³
Anzahl Wohnungen: 21 2½- 3½ Zimmerwohnungen

Baukosten

Sanierung Gebäudehülle: 1.2 Mio. Fr
Innensanierung: 1.7 Mio. Fr.
Neubau Attikawohnungen: 0.7 Mio. Fr.

Ecktermine

Planung: 2010 bis 2011
Realisierung: Oktober 2011 bis Juni 2012